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SWR: Videojournalisten mit P2-Handheld HPX171 von Panasonic ...

 

30 P2-Handhelds setzt der Südwestrundfunk (SWR) an drei Standorten ein — in Mainz, Stuttgart und Baden-Baden. Die Geräte werden von Videojournalisten verwendet, die ihre Beiträge selbst drehen und schneiden.

Die in mehrwöchigen »VJ-Bootcamps« der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ausgebildeten Videojournalisten produzieren an den SWR-Standorten mit dem P2-Camcorder AG-HPX171 (Test) von Panasonic mittlerweile täglich aktuelle Beiträge für das SWR- und das ARD-Programm.

Dr. Christopher Klein, Hauptabteilungsleiter Technik und Produktion beim SWR: »Unsere Entscheidung, im Bereich Videojournalismus auf die Panasonic-Kameras zu setzen, hat viele Gründe: Neben ihrer HD- und SD-Fähigkeit bringt der P2-Workflow von Panasonic, gerade mit Blick auf die Schnelligkeit und Flexibilität bei der Beitragsproduktion Vorteile. Auch nichttechnisch ausgebildete Journalisten können den Panasonic-Workflow schnell erfassen und nachvollziehen, was für den Erfolg unserer VJ-Trainingslager sehr wichtig ist. (...)«

Schulung in »VJ-Bootcamps«

Im Umgang mit den bandlosen Panasonic-Camcordern werden die Videojournalisten zuvor in »VJ Bootcamps« trainiert. In diesen anspruchsvollen VJ-Trainings setzen sich die Teilnehmer unter Anleitung erfahrener VJ-Praktiker intensiv mit den vielfältigen Möglichkeiten der Inhalts- und Beitragsgestaltung sowie der sicheren Handhabung der Camcorder in unterschiedlichen Drehsituationen auseinander.

Das erste VJ-Bootcamp für die durchgehend bandlose Beitragsproduktion wurde in diesem Jahr mit 23 Teilnehmern und vier Trainern beim SWR in Mainz durchgeführt. Die Teilnehmer erlernten dabei in einer herausfordernden, vierwöchigen Trainingszeit alle Finessen des Videojournalismus mit Blick auf schnelles Kamera-Handling, aktuelle Drehsituationen sowie zeitnahe Schnitt- und Postproduktion.

Roberto Tossuti, Kameramann beim Hessischen Rundfunk und seit Jahren als Trainer in den VJ-Bootcamps der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten tätig, resümiert: »Beim Full-Service-Einsatz im Videojournalismus ist das Gewicht einer Kamera äußerst entscheidend, und nicht nur, weil über 50 Prozent unserer Videojournalisten Frauen sind. Unter Umständen muss ein VJ seine Kamera mit dem gesamten Equipment über viele Stunden herumtragen — da zählt wirklich jedes Gramm. Die AG-HPX171 von Panasonic ist dazu eine in Stresssituationen sehr gut handhabbare Kamera, deren geringes Gewicht auch in Korrelation zur hohen Bildqualität sehr gut abschneidet. (...)«

Trend zu Speicherkarte

»Unsere Kamera bedient einen generellen Trend: Der Film- und Videomarkt geht stark in Richtung Solid State«, erläutert Volker Kersbaum, European BC Product Manager bei Panasonic. »Panasonic entwickelt zukunftsweisende Produkte, die (...) vor allem die täglichen Produktionsabläufe im Fernseh- und Videobereich erleichtern. (...) Nur eine kongeniale Kameranutzung wie mit unserem P2-Camcorder erlaubt, dass die Technik im Einsatz wirklich zurücktritt, damit Zeit für die Fokussierung auf die Inhalte bleiben kann.«

Quelle:

http://www.film-tv-video.de

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Fernsehmacher befürchten Machtverlust ihres Mediums an das Internet ...

Mit Blick aufs Internet bangen manche Fernsehmacher um die Zukunft ihres Mediums.

Die 14- bis 19-Jährigen sind schon heute laut einer Studie von ARD und ZDF im Schnitt 123 Minuten täglich online, während sie nur 97 Minuten vorm Fernseher sitzen.

Gleichzeitig verlagern sich klassische Fernsehinhalte zunehmend ins Internet. Steht dem Fernsehen also ein Revival im Web bevor? Die großen Online-Videoportale jedenfalls rüsten mit professionell gemachten Inhalten auf. Mit laienhaften Filmchen à la "Pleiten, Pech & Pannen" lässt sich online nicht genug Geld verdienen.

Vorgeprescht ist My Video. Nach einer kompletten Neugestaltung präsentiert sich das Videoportal deutlich aufgeräumter als noch vor einigen Monaten. Klickt man die Musikclips auf der Homepage an, stellt man fest, dass sie von großen Musiklabels wie Sony Music oder Universal stammen. Verwackelte Konzertmitschnitte, die User selbst online gestellt haben, gibt es zwar weiterhin bei My Video. Man muss danach aber schon suchen.

"Das verwackelte Handy-Video mit schlechtem Ton und Bild interessiert in der Regel nicht die breite Masse", sagt My-Video-Geschäftsführer Manuel Uhlitzsch über die Filme aus Laienhand, für die es in der Fachwelt den Begriff "User Generated Content" gibt. Für die Betreiber von Videoportalen führt dieses Desinteresse zu einem wirtschaftlichen Problem: Die Preise für Werbung sinken, während Kosten für die technische Infrastruktur bleiben.

Unterm Strich bleibt also zu wenig Geld in den Kassen. "Der Werbemarkt sucht sichere Umfelder", sagt Uhlitzsch. Deswegen gehe nicht nur bei My Video der Trend zu professionellen Inhalten, sondern auch beim Konkurrenten Clipfish und beim globalen Platzhirsch Youtube. My Video ist ein Ableger von Pro Sieben Sat 1, Clipfish von RTL. Beide Sendergruppen stellen einen Teil ihrer TV-Sendungen gratis online - wenn auch mit ein paar Tagen Verzögerung.

Auf My Video finden sich zum Beispiel Videos aus der Sat.1-Improvisationskomödie "Schillerstraße", auf Clipfish sind die Castingbeiträge aus "Deutschland sucht den Superstar" verewigt und seit kurzem auch Material von MTV, Nick und Comedy Central. Damit sprechen die Videoportale vor allem die Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen an, wie Pro-Sieben-Sat-1-Vorstand Marcus Englert sagt. "Oft wollen sich junge Leute am Sonntag eine Fernsehfolge anschauen, die sie donnerstags verpasst hatten, weil sie auf einer Party unterwegs waren."

Die Nutzer bestimmen bei den Videoportalen also selbst darüber, wann sie sich etwas anschauen. Zugleich lassen sie sich aber weiterhin von den klassischen Fernsehinhalten berieseln. Auch die ARD/ZDF-Onlinestudie 2009 zeigt, dass sich Internetnutzer verstärkt von starren Sendemustern der Fernsehkanäle frei machen. 21 Prozent der Internetnutzer schauen sich inzwischen zumindest gelegentlich Fernsehsendungen zeitversetzt online an.

Im Jahr 2007 lag dieser Anteil noch bei 10 Prozent. Und wie beim Fernsehen liegt die Primetime für den Besuch von Videoportalen zunehmend am Abend, wie es in der ARD-Fachzeitschrift "Media Perspektiven" heißt. Ein Ende des Fernsehens sei aber nicht in Sicht, schreibt der Leipziger Journalistik-Professor Marcel Machill in einer Abhandlung über Videoportale.

Zu erwarten sei eine Annäherung beider Bereiche. Da ist sich Machill mit Pro-Sieben-Sat-1-Vorstand Englert einig. "Ja, das Fernsehen wird sich ein Stück weit ins Web bewegen, aber das Internet wird sich auch ins Fernsehen bewegen", sagt Englert. Er geht davon aus, dass in den Wohnzimmern künftig eine Fernbedienung reichen wird, um an einem einzigen Gerät alles verfügbar zu machen: das klassische Fernsehen, den Abruf von Gratis-Clips aus dem Internet, aber auch die Nutzung von kostenpflichtigen Filmen aus Online- Videotheken. (dpa)

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You Tube überträgt U2 Konzert erstmals live im Internet ...

Die Rockband U2 überträgt ein Konzert erstmals live im Internet - allerdings nicht in Deutschland.

Die Show in Los Angeles werde kommenden Sonntag kostenlos per Livestream auf der Videoplattform You Tube gezeigt, teilte die irische Band um Sänger Bono am Dienstag mit. Fans in Deutschland müssen jedoch ein langes Gesicht machen, denn dort wird das Konzert nicht live gezeigt. Dies habe "musikrechtliche Gründe", erklärte ein You-Tube-Sprecher.

Vorerst kommen so nur Internetnutzer vor allem in englischsprachigen Ländern aber auch in Japan, Spanien oder Frankreich zum Zug. Das mit ausverkaufte Großkonzert in Los Angeles, zu dem rund 96 000 Fans erwartet werden, ist das vorletzte der 360-Grad-Tour in diesem Jahr. (dpa)

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High Priority! ... Media Alert! ... Urgent! ...

Es beginnt beim Blick in die Mailbox: Sind etwa die E-Mails, die als »dringend« oder eben »urgent« markiert sind, wirklich am wichtigsten? Und bei Zeitung, Radio, Fernsehen: Sagt der Grad der Aufgeregtheit in der Berichterstattung tatsächlich etwas über die wahre Bedeutung des Inhalts aus?

Der immer schärfere Kampf um Aufmerksamkeit, er hat unübersehbare Folgen: Er bestimmt die Inhalte und deren Aufbereitung ebenso, wie die Tiefe der Information. Dabei mischt sich immer öfter das vollkommen Banale mit dem wirklich Bedeutenden: Heutzutage schaffen es Meldungen in die Hauptnachrichten, die früher vollkommen chancenlos waren, dort irgend einen Niederschlag zu finden. Alles muss bunter, lockerer, flockiger und leichter daherkommen. Ernsthaftigkeit gilt zunehmend als dröge, als Quotenkiller, als Kassengift. Nachrichten und Unterhaltung sind etwa bei einigen TV-Sendern kaum noch zu unterscheiden. Alles ist bunt, laut und blinkt — so bringt es eine Textzeile aus »Stadtaffe« von Peter Fox auf den Punkt.

Dieses kakophonische Konzert kostet ganz offenbar so viel Konzentration und schluckt so viel Aufmerksamkeit, dass es kaum noch eine Dynamik in der Wahrnehmung gibt: Alles ist gleich wichtig oder unwichtig. Neben entscheidenden wirtschaftlichen oder politischen Meldungen steht gleichrangig, dass die Turmfrisur von Amy Winehouse in Brand geraten sei — was sich zudem später als gezielte Falschmeldung entpuppte.

Im Wahn, möglichst schnell, stets präsent und up-to-date zu sein, bleibt keine Zeit mehr für Zweifel und Reflektion. So konnte es kommen, dass selbst renommierte Presseagenturen in Deutschland vor ein paar Wochen der PR-Aktion für einen Spielfilm aufsaßen, dass halb Amerika vor einigen Tagen der Lügengeschichte folgte, ein Sechsjähriger treibe in einem führerlosen Heißluftballon durch die Lüfte.

Der Wahnsinn hat Methode: Wenn keine Zeit bleibt, die Faktenlage zu prüfen, oder wenn etwa Newsletter automatisiert und 1:1 aus vollkommen unreflektierten, unbearbeiteten PR-Meldungen generiert werden, wenn es keine Gewichtung und Filterung mehr gibt, dann muss man sich nicht wundern, wenn am Ende bloß noch ein einziges, enorm lautes Grundrauschen entsteht.

Es ist mitunter schwer, sich dem Rummel, dem Hype, der Anspannung und dem Geschwindigkeitsrausch zu entziehen, sich mal kurz zurück zu lehnen, Dinge zu gewichten und zu bewerten — aber man sollte es zumindest versuchen.

Quelle:

http://www.film-tv-video.de

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Privatsender starten mit HD+ am 1. November 2009 ...

– RTL und VOX ab 1. November 2009 in HD – Sat.1, ProSieben und kabel eins ab Januar 2010 – zwölf Monate kostenlos

Die HD Plus GmbH startet ihren Service für hochauflösendes Fernsehen, HD+, am 1. November 2009. Der Marktstart erfolgt mit den HD-Programmen der Sender RTL und VOX, im Januar 2010 kommen Sat.1, ProSieben und kabel eins in HD hinzu. Die ersten für den Empfang von HD+ geeigneten Receiver sind zum Start im Handel erhältlich. Sie sind am "HD+ Logo" auf der Receiverpackung und auf dem Gerät erkennbar. Neben den HD-Programmen der Privatsender sind über HD+ auch alle unverschlüsselten HD-Angebote beispielsweise von Das Erste, ZDF und ARTE sowie alle anderen, über Astra ausgestrahlten digitalen Angebote empfangbar.

Zuschauer können HD+ über den Kauf eines HD+ Satellitenreceivers ein Jahr lang kostenlos nutzen. Eine vertragliche Bindung oder ein Abonnement sind für das neue HD+ Angebot nicht notwendig. Wenn der Zuschauer HD+ nach Ablauf des ersten Jahres weiter nutzen möchte, kann er seine HD+ Karte zum Preis von 50 Euro aufladen. Hierzu stehen ihm mehrere Möglichkeiten zur Verfügung: im Internet auf www.hd-plus.de, über die Servicehotline von HD+ oder im Handel. Alternativ kann der Zuschauer im Handel eine neue Karte erwerben.

Bis Ende des Jahres werden sechs Modelle von HD+ Receivern der Hersteller Humax, Technisat, Technotrend Görler sowie Videoweb auf den Markt kommen. Zusätzlich wird die HD Plus GmbH Module für Empfangsgeräte unterstützen, die den CI-Plus-Standard verwenden. Auch Fernsehgeräte mit integriertem Receiver von Herstellern wie Loewe, Metz, Samsung oder Sony, die eine CI-Plus-Schnittstelle haben, sind HD+ fähig.

Quelle:

http://fkt.schiele-schoen.de

 

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Das Ende der Krise ...? Quartalszahlen: Google weiter auf Wachstumskurs ...

Google hat die Geschäftszahlen zum dritten Quartal 2009 vorgelegt und übertraf bei Umsatz und Gewinn die Erwartungen des Marktes deutlich.

Gewinn:

Über 5 Mio. potenzielle Kunden ...
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www.PayPal.de

Google-Logo

Der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent auf mehr als 1,6 Milliarden Dollar (etwa 1,1 Mrd Euro). Der Umsatz legte um sieben Prozent auf rund 5,9 Milliarden Dollar zu. Ohne die Einnahmen, die der Suchmaschinenbetreiber an Werbepartner weiterleitet, lag der Umsatz bei 4,4 Milliarden Dollar (2,9 Milliarden Euro). Etwas mehr als die Hälfte der Erlöse stammte aus dem internationalen Geschäft (53 Prozent).

Die Zahl der Klicks auf bei Google geschaltete Anzeigen, für die der Internetkonzern Geld von den Werbekunden bekommt, stieg um 14 Prozent. Allerdings sank die durchschnittlich dafür gezahlte Summe um sechs Prozent infolge der Krise. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung könnte dieser Wert nach Einschätzung von Experten wieder steigen. Da Werbung die wichtigste Einnahmequelle für Google ist, sind die bezahlten Klicks wegweisend für die gesamte Geschäftsentwicklung.

„Das Schlimmste der Rezession liegt hinter uns“, erklärte Unternehmenschef Eric Schmidt am Konzernsitz in Mountain View, Kalifornien und kündigte massive Investitionen in neue Projekte an. Nach strenger Kostenkontrolle und Einstellungsstopp will Google mehrere Tausend Mitarbeiter einstellen, vor allem Programmierer und Vetriebler. Zur Zeit beschäftigt Google knapp 20.000 Menschen. Anleger zeigten sich erfreut über das positive Ergebnis: Der Aktienkurs legte nach Börsenschluss um rund drei Prozent zu. (dpa)

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Studie: "HDTV" suggeriert automatisch besseres Bild ...

Die Bezeichnung HDTV führt bei Konsumenten dazu, dass das Fernsehbild automatisch als besser empfunden wird, selbst wenn es sich gar nicht um eine HD-Auflösung handelt.

Zu diesem Schluss kommt eine Experimentreihe von niederländischen Forschern, berichtet der Mediendienst Pressetext. Zwei jeweils 30 Personen umfassende Gruppen bekamen den exakt selben DVD-Film auf einem herkömmlichen Flat-Screen-TV gezeigt. Während die eine Gruppe darüber aufgeklärt wurde, wurde den Sehern der anderen Gruppe suggeriert, dass es sich bei der DVD-Einspielung um eine HD-Präsentation auf einem aktuellen HDTV-Gerät handelt.

Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Unabhängig vom identischen Eingangssignal bewertete die zweite Gruppe das gesehene Bild als weitaus klarer und schärfer als die Testgruppe, die über die DVD-Zuspielung informiert wurde. "Das Resultat hat uns ehrlich gesagt nicht überrascht, wenngleich der psychologische Effekt doch stärker zum Tragen gekommen ist als erwartet", erklärt Lidwien van de Wijngaert von der Universität Twente gegenüber dem Mediendienst. Gemeinsam mit Kollegen von der Universität Utrecht wollte sie mithilfe des Experiments veranschaulichen, wie wichtig die "Verpackung" von innovativen Entwicklungen ist, damit diese im Massenmarkt erfolgreich sein können.

Um die Testpersonen vom "besseren" Bild zu überzeugen, überließen die niederländischen Forscher nichts dem Zufall. So wurde im Fall der zweiten Gruppe das Fernsehgerät mit HD-Stickern und einem auffallend dicken Bildeingangskabel ausgestattet. Plakate im Vorführraum, die die hervorragende Qualität des vermeintlichen HD-Bilds lobten, trugen das übrige zur positiven Rezeption beim Publikum bei.

Van de Wijngaert führt die zögerliche Akzeptanz und Verbreitung von HD-Inhalten unter anderem auf die falsche Marketingstrategie zurück: "Kabelbetreiber versuchen derzeit, HD-Programme über neue Funktionalitäten von Set-Top-Boxen wie flexible Aufnahmemöglichkeiten, Video-on-demand und ähnlichem zu bewerben, anstatt sich beim Marketing auf die bessere Bildqualität zu konzentrieren. Unsere Studie legt aber nahe, dass psychologisch gesehen gerade die gesteigerte Bildqualität das Argument ist, das bei TV-Konsumenten für Begeisterung sorgt." Das würden auch die guten Verkaufszahlen bei HD-fähigen Fernsehern im Handel zeigen.

Quelle:

http://www.digitalfernsehen.de

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Die Zukunft des Fernsehens ...

 

Wie haben Sie erfahren, dass US-Präsident Barack Obama den Nobelpreis erhalten wird? Und wie hätten Sie etwas Ähnliches vor 15 Jahren erfahren? Und wie vor 30 Jahren?

Es steht unter diesem Aspekt nicht gut um die Relevanz des Fernsehens, das legen solche Fragen ganz schnell offen. Derzeit wird aber auf Kongressen gern über die Zukunft des Fernsehens diskutiert und dabei gibt es zwei Probleme: Zum einen existiert so etwas wie »das Fernsehen« als großer Block, über den man auch gesamtheitlich sprechen könnte, eigentlich schon ganz lange nicht mehr. Zum anderen sitzen auf den Podien mehrheitlich Leute, die mit der wahren Zukunft des Fernsehens gar nicht viel zu tun haben, denn die wird vom Zuschauerverhalten bestimmt — und hier, das liegt in der Natur der Sache, besonders von den jüngeren Generationen.

Einige der Ursachen für die Probleme in der TV-Landschaft lassen sich unter dem Schlagwort Fragmentierung zusammenfassen. So gibt es viele Nischen bei den großen Sendergruppen, vom Musikantenstadel über Live-Sport, amerikanische Krimiserien und Pilcher-Filme, bis zu Kurt Krömer: Programm für alle geht jenseits von »Wetten, dass« ganz offenbar nicht mehr, der Fernsehkonsens ist weg. Gleichzeitig gibt es auch eine stetig wachsende, bis ins Unüberschaubare angeschwollene Zahl von Spartensendern. Dennoch kann ein Spartensender, wenn sein Programm nicht so schmal angelegt ist, dass nur Werbetafeln für Sex-Hotlines oder Dauerwerbesendungen für Schmuck gezeigt werden, in den meisten Fällen letztlich doch nicht das bieten, was sich die Zuschauer von ihm wünschen und eigentlich haben wollen: die Befriedung individueller Informations- und Unterhaltungswünsche. Ein Beispiel: Wenn Sie sich für Sport interessieren, dann wollen DSF und Eurosport Sie bedienen. Wenn sich Ihr sportliches Interesse aber beispielsweise auf Rasenmäherrennen konzentriert, dann werden Sie bei diesen Anbietern nicht gut versorgt — der Spartensender ist für dieses spezielle Interesse eben doch noch zu breit. Im Internet dagegen ...

So wird es zunehmend eng für klassische Broadcaster, zumal sich auch die Werbemittel fragmentieren. Und wer sich beim gebührenfinanzierten, öffentlich-rechtlichen Rundfunk relativ sicher vor solcherlei Unbill wähnt, der sollte mal einen Blick über die Landesgrenzen in andere europäische Staaten werfen um zu erkennen: Auch hierzulande ist eine große, grundlegende Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks unausweichlich — auch wenn es vielleicht noch Jahre dauert, bis sich diese Erkenntnis durchsetzt. Wenn die Relevanz des Fernsehens insgesamt und damit auch die des öffentlich-rechtlichen Rundfunks so weiter erodiert wie bisher, wenn Meinungsbildung eher anderswo stattfindet, dann könnte die Politik ihre schützende Hand sehr schnell zurückziehen.

Eine Prognose: Ohne eine Antwort auf das sich ändernde Verhalten der jüngeren Generationen, was den Umgang mit Information und Unterhaltung betrifft, wird das klassische Fernsehen langfristig nicht überleben – zumindest nicht in seiner jetzigen Form. Das Ganze wird nicht morgen kippen und auch nicht nächstes Jahr, aber es wird passieren. Und was kommt dann? On-Demand-Modelle sind ein heißer Tipp.

Quelle:

http://www.film-tv-video.de

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Kostenlose Datensicherung ... Software-Tipp: HDClone ...

HDClone - Kopierprogramm für Festplatten

Screenshot aus HDClone

Sie haben eine neue, größere Festplatte gekauft? Prima, doch wie kommen die Daten vom alten aufs neue Laufwerk? Die Antwort auf diese knifflige Frage lautet „HDClone“. Die Gratis-Software kopiert („klont“) den Inhalt einer Festplatte eins zu eins auf eine andere. Nur auf diese Weise ist sichergestellt, dass Windows auch von der neuen Festplatte starten kann. Um die Daten komplett zu kopieren, muss neben der alten auch die neue Festplatte im PC eingebaut sein.

» Download: HDClone kostenlos herunterladen

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Mobilfunk-Konsortium plant standardisierte HDTV-Schnittstelle für Handys ...

Ein Technologiekonsortium von Handyherstellern will einen Standard für eine HDTV-Schnittstelle für Audio- und Videodaten entwickeln.

Das haben die Hersteller Nokia, Samsung, Silicon, Sony und Toshiba mitgeteilt, die sich zur "Mobile High-Definition Interface Working Group" zusammengeschlossen haben. Die offene Schnittstelle soll Handys oder tragbare Unterhaltungselektronik-Geräte mit HDTV-Geräten und Bildschirmen verbinden.

Der neue "Mobile Connectivity Standard", so der Name der geplanten Schnittstelle, die auf der "Silicon Image’s Mobile High Definition Link (MHL)"-Technologie basiert, soll von der Arbeitsgruppe definiert, gefördert und vermarktet werden.

MHL setzt dabei auf eine gegenüber Mini-HDMI-Steckern reduzierte Pin-Anzahl, um die Wiedergabe von HD-Video bis zu 1080p inklusive HDTV-Audio-Ton zu unterstützen.

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