Kostenloses Wartungsprogramm ... Software-Tipp: Glary Utilities ...
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Hunderte Bewerbungsunterlagen, die arbeitssuchende Menschen an eine Firma in Frankfurt am Main geschickt haben, wurden einem Zeitungsbericht zufolge im Internet gehandelt.
Die Kiste voller persönlicher Daten, Bewerbungsfotos, Lebensläufe und Zeugnisse von Hunderten von Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet sei am 16. Juli 2009 beim Internet-Auktionshaus Ebay versteigert worden, berichtet die „Frankfurter Rundschau“. Angeblich standen 500 leere gebrauchte Bewerbungsmappen zum Verkauf. Für zehn Euro habe ein Schreibwarenhändler die Ware ersteigert, sich über den Inhalt gewundert und ihn der Zeitung übergeben.
„Was hier passiert ist, ist definitiv illegal“, sagte dazu Thilo Weichert, Datenschutzbeauftragter von Schleswig-Holstein, der Zeitung. Bewerbungsschreiben seien hochsensible Unterlagen, die nicht an Dritte weitergegeben werden dürften. Die Unterschriften, Fotos und Adressen könnten für illegale Geschäfte genutzt werden. Bewerbungsunterlagen müssten immer entweder zurückgeschickt oder vernichtet werden, sagte Weichert. Die Verantwortung für die Datensicherheit trage der Geschäftsführer. Doch: „Wir erleben sehr oft, dass sich bei Firmenauflösungen niemand um die Mitarbeiterdaten kümmert.“Die Zeitung wird dem Bericht zufolge die Kiste mit den Unterlagen der Datenschutzabteilung des Regierungspräsidiums Darmstadt übergeben. (dpa)Comments [0]
Die digitale Cinematographie musste viele Jahre darum kämpfen, zu einer anerkannten Produktionsmethode zu werden. In der klassischen Filmwelt galt lange alles als verpönt, was nur im entferntesten nach Elektronik und digitaler Aufzeichnung roch. Über die Jahre hat sich das schrittweise verändert, und was in der Postproduktion mit nonlinearen Schnitt- und Effektsystemen seinen Lauf nahm, ist nun auch in der Akquisition einen gehörigen Schritt weitergekommen.
Wenn sogar ein Filmtraditionalist wie Arri mit voller Kraft daran arbeitet, drei neue digitale Kameras für den TV- und Spielfilmmarkt zu entwickeln, dann ist klar, dass es die digitale Cinematographie endgültig geschafft hat. Interessant ist in diesem Zusammenhang natürlich auch das Digi-Mag von P+S-Technik, mit dem sich eine der populärsten 16-mm-Filmkameras aller Zeiten auf digitale Aufnahme umrüsten lässt: Old School meets New School.
Einen wesentlichen Anteil daran hat — zumindest als Katalysator — Red Digital Cinema. Auf der Messe ohne Stand und stattdessen nur mit einem Guerilla-Auftritt präsent, war das Unternehmen auch bei der IBC2009 wieder auf vielfältige Weise vertreten: Praktisch alle Postproduction-Anbieter haben ihre Red-Integration verbessert und bieten weiter optimierte Workflows für Red-Daten an, viele arbeiten an der Integration der Beschleuniger-Hardware Red Rocket, die Echtzeitfunktionalität mit den Raw-Daten der Red One ermöglicht.
Gleichgültig, wie man insgesamt zur Red-Manie steht, eines muss man anerkennen: Den kalifornischen Kamera-Revoluzzern ist es mit ihrem ersten Produkt gelungen, einen ganzen Branchenzweig wachzurütteln und einen Marktbereich zu schaffen, den es zuvor nicht gab.
Solchermaßen getriggert, kommen die interessantesten Innovationen der diesjährigen IBC nicht von den üblichen Verdächtigen aus der digitalen Welt, sondern von Unternehmen, die fest im klassischen Filmgeschäft verwurzelt sind: Ein deutlicher Indikator dafür, dass die digitale Cinematographie das Reich der Exotik endgültig verlassen hat.
Dazu passt auch eine Meldung aus der Videowelt: Hier ist der Markt schon gekippt und im vergangenen Quartal wurden laut den Markt- und Trendforschern von Futuresource erstmals in Europa im Broadcast- und Pro-Video-Markt mehr bandlose Camcorder verkauft, als solche mit Bandlaufwerk.
Damit schickt sich der IT-Bereich an, den Bereich der Bildaufnahme bis auf ein paar kleine Reste so gut wie komplett zu verschlucken. Und auch an Stellen, wo Arri sich gegen diesen Trend stemmt, rückt die IT-Technologie dem Film in der Postproduktion immer intensiver zu Leibe: Um auch mit 16-mm-Film HDTV-kompatibel aufnehmen zu können, bietet Arri die Software-Lösung Relativity an, mit der sich filmtypische Bildfehler korrigieren lassen.
Da wird klar: Es wird schon in naher Zukunft fast unmöglich sein, irgendwo noch Bilder zu betrachten, die nicht irgendwann schon mal digital waren. Und gleichzeitig neigt sich die Ära, in der es mit Film und Videoband spezielle Medien für die Speicherung von Bildern gab, ganz langsam ihrem Ende zu.
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Pro Studio World Tour
Am Donnerstag, den 17. September 2009 findet in Berlin eine Vorführung der neuen Software statt:
Berlin - KOSMOS KG, Karl-Marx-Allee 131, 10243 Berlin
Final Cut Studio
15:00 bis 17:00 Uhr
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Cineplex Kinos in Deutschland vereinbaren Zusammenarbeit mit Media Broadcast.
Media Broadcast und die Cineplex-Gruppe Deutschland haben die Zusammenarbeit im Bereich der digitalen Filmzulieferung via Satellit beschlossen. Die Vereinbarung eröffnet den angeschlossenen Cineplex Kinobetreibern die Möglichkeit, die Delivery-Plattform von Media Broadcast für das Zuspielen digitaler Kinofilme und alternativen Inhalten zu nutzen. Damit bietet sich für Verleiher und Anbieter von alternativem Content (wie Opern, Konzerte und Sport-Events) eine neue Möglichkeit, Inhalte flächendeckend in Deutschland auf große Bildwände zu bringen. Die Geschäftsbeziehungen zwischen Verleih und Kinobetreiber bleiben dabei unangetastet, da Filme weiterhin direkt vom Kinobetreiber beim Verleih gebucht werden.
Den digitalisierten Kinos wird von Media Broadcast kostenlos spezielle Empfangstechnik zur Verfügung gestellt. Diese Satelliten-Übertragungsplattform steht für jeden Kinobetreiber offen, der digitale Filme und alternative Inhalte in seinem Haus präsentieren möchte. Für Digital Cinema hat Media Broadcast sein Angebot nach den internationalen Grundsätzen der DCI aufgestellt. Zentraler Bestandteil ist dabei eine Hard- und Softwarelösung die den gesamten Ablauf für das Verteilen von digitalen Inhalten abbildet. Dabei erfolgt die Übertragung der verschlüsselten Filme, sogenannte Digital Cinema Packages (DCP), via Satellit zu den Catch-Server-Systemen in den Kinos. Dort werden die Filme über spezielle Abläufe an die für die Vorführung vorgesehenen Serversysteme der Kinobetreiber weiterverteilt. Das System unterstützt zudem alle relevanten Merkmale eines durchgängig dokumentierbaren Workflow.Comments [0]
Am IBC-Stand von Canon war auch die neue EOS 5D stets von Interessenten umlagert: Auch Videoprofis interessieren sich heute für DSLRs.
DSLRs haben sich schon jetzt eine Nische im professionellen Videomarkt erobert. Zur IBC2009 zeigte Canon neben anderen Neuheiten daher auch die neue EOS 7D, die einen etwas kleineren Sensor als EOS 5D mitbringt. Die 5D erlaubt daher auch den Einsatz der günstigeren EF- und EF-S-Objektive von Canon, die man bei der 5D nicht nutzen kann. Als Single-Sensor-Kamera bietet die 7D eine ähnliche filmtypische Schärfentiefe, wie die 5D, wegen des etwas kleineren Sensors und der hohen Empfindlichkeit ist die Schärfentiefe bei gleichen Lichtverhältnissen aber nicht ganz so gering wie bei der 5D, was den Einsatz der Kamera auch außerhalb des szenischen Bereichs begünstigt, unter weniger kontrollbaren, dynamischen Umständen, also etwa bei Sportaufnahmen erlaubt. Außerdem bietet die 5D Vorteile für Anwender in Europa, weil es bei dieser Kamera möglich ist, mit 25 Bildern in voller Auflösung von 1080 x 1.920 Bildpunkten zu arbeiten oder mit 50 Bildern bei 720p und VGA-Auflösung, so Canon. Daneben sind Bildraten von 29,97 und 59,94 und auch 24p möglich.
Canon merkt weiter an, dass sich die ISO-Empfindlichkeit auch im Movie-Modus automatisch oder manuell im Bereich von 100 bis 6.400 einstellen und auf Wunsch bis 12.800 erweitert lasse.
Videoreport:
Eine frühere Textmeldung zur EOS 7D enthält weitere technische Angaben zu dieser Kamera.
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Dieser Artikel beschreibt das Equipment und die Arbeitsabläufe, die man für Messe-Videoreports (z.B. IBC-2009, Amsterdam) nutzen kann.
Von der IBC2009 wird film-tv-video.de, wie schon bei etlichen früheren Messen, auch mit Videoreports berichten — und damit die Messeberichterstattung um eine weitere Komponente ergänzen, die schon in den Vorjahren von den Nutzern sehr gut angenommen wurde.
Wurden die Videoreports der NAB2009 mit einem Remote-Workflow produziert (Bericht), setzt das Team bei der IBC2009 auf einen anderen Weg: Ein dreiköpfiges Team wird vor Ort in Amsterdam Interviews führen und das Material akquirieren. Unmittelbar nach der Rückkehr von der Messe wird das Material in der Redaktion geschnitten, kodiert und online bereitgestellt.
Der bandlose Workflow, den film-tv-video.de erstmals im Jahr 2008 zun NAB2009 in Las Vegas nutzte, hat sich als sehr effektiv und sinnvoll erwiesen. In diesem Jahr will die Redaktion den Turnaround noch weiter beschleunigen und setzt beim Camcorder deshalb JVCs HM100 (Test) ein. Eine Besonderheit dieses Camcorders besteht darin, dass er auf die weit verbreiteten SD-Speicherkarten ein HD-Signal so aufzeichnen kann, dass sich die Daten mit dem Schnittprogramm Final Cut Pro von Apple direkt verarbeiten lassen. film-tv-video.de zeichnet auf 16-GB-Speicherkarten im Raster 720 x 1.280 Bildpunkten in 50p auf.
Der Ton wird abhängig von der Drehsituation per Handmikro (Sennheiser MKH416 P) oder mit einer Sennheiser-Funkstrecke aufgezeichnet (EW 100G2). Ein Einbein-DV-Stativ von Soligor soll den möglichst flexiblen und schnellen Aufbau unterstützen. Kompakt wird auch beim Licht gearbeitet: Hier kommt die Multi-LED-Leuchte MicroPro von Litepanels zum Einsatz.
Nach Drehschluss wird das Material doppelt gesichert: auf eine LaCie Rugged Disk und auf ein NexTo DI-Platte. Letztere kann auch ohne Rechner genutzt werden, um problemlos unterwegs den Inhalt der Speicherkarten zu kopieren, wenn das nötig sein sollte: Die Platte ist mit zwei Kartenslots, eingebautem Akku und einem einfachen Display ausgerüstet. Wird die SDHC-Karte eingesteckt, lässt sich das Material simpel und schnell von der Karte per Tastendruck auf die Platte überspielen.
Den Camcorder für die diesjährige IBC-Berichterstattung stellte JVC zur Verfügung, das weitere Aufzeichnungs-Equipment stammt aus dem eigenen Bestand von film-tv-video.de und vom Ludwig Kameraverleih. Herzlichen Dank an die Equipment-Sponsoren für Ihre Leihstellungen!
In der Redaktion in München wird das komplette Material der Messe unmittelbar nach der Rückkehr des Teams mit Final Cut Pro geschnitten. Die fertigen Beiträge werden als Flash-Movies kodiert und auf den Server von film-tv-video.de bei iWelt in Eibelstadt geladen.
Parallel zu den Videoreports produziert das Team Textmeldungen und Newsletter, die während der Messe freigeschaltet und verschickt werden, um die Rundum-Versorgung der film-tv-video.de-Nutzer mit wichtigen Messe-Infos sicher zu stellen.
Das alles wäre ohne die in diesem Text genannten Partner nicht möglich. Und natürlich kostet das alles auch Geld, das von den jeweils im Fuß der Meldungen und in den Videoreports genannten Sponsoren kommt.
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